Umbau des Aufzugs wird auf den Herbst verschoben

Fährt nun noch eine weitere Saison ohne Umbau: Meißens momentan pannenanfälliger Burgberg-Aufzug Foto: Archiv

Der Meißner Burgberg-Aufzug läuft eine weitere Saison in pannenanfälligem Zustand. Der geplante Umbau der Anlage soll nun erst im Oktober beginnen.

Meißens Burgberg-Aufzug wird eine weitere Saison ohne den bereits geplanten grundlegenden Umbau in Betrieb sein. Der eigentlich für das Frühjahr avisierte Start der Bauarbeiten werde auf Oktober verlegt, teilt die Meißner Stadtverwaltung mit.

Damit erlebt das Vorhaben bereits die zweite Verschiebung. Der Stadtrat hatte im vergangenen Jahr grünes Licht für den Umbau gegeben, mit dem die Pannenanfälligkeit der Aufzugsanlage beseitigt werden soll. Geplant sind vor allem Veränderungen an der Bergstation auf dem Domplatz. Dort sollen eine neue Tür eingebaut und anfällige elektronische Bauteile besser vor Witterungseinflüssen geschützt werden.

Vom Januar waren die Bauarbeiten zunächst auf den Zeitraum von Mitte März bis Pfingsten verlegt worden. Nun folgt die Ankündigung, dass der Aufzug noch eine ganze Saison ohne wesentliche Veränderung in Betrieb sein wird. „Die Gründe des Aufschubs sind sowohl technischer als auch ablauforganisatorischer Art“, so Stadt-Sprecher Dr. Michael Eckardt.

Das Unternehmen, das den Umbau übernehmen soll, habe signalisiert, mehr Zeit für die Ausführung zu brauchen und um einen Aufschub von einem Monat gebeten. Ursachen dafür seien zum einen personelle Engpässe, zum anderen „technisch herausfordernden Besonderheiten“ beim Anbau der Wartungsplattform, so Eckardt. Die Stadt wolle eine geordnete Baumaßnahme ohne Unterbrechungen gewährleisten: So habe man nun nach Rücksprache mit den Anrainern bzw. Betroffenen den Beginn der Umbauarbeiten auf den 8. Oktober gelegt.

Damit soll der Burgberg-Aufzug in der touristischen Hauptsaison mit Neuen Burgfestspielen und Weinfest möglichst ohne Unterbrechung in Betrieb sein. Der Umbau werde in eine Zeit gelegt, in der der Aufzug seltener genutzt werde, heißt es von der Stadtverwaltung.