Eine Reise ins Gebiet der Assoziationen

Erik Buchholz beim Aufbau der Ausstellung in der Kunstvereins-Galerie Foto: Bahrmann

Die Galerie des Meißner Kunstvereins zeigt Werke von Erik Buchholz. Der Thüringer Künstler verbindet Malerei und Zeichnung.

Ist es Malerei oder Zeichnung? Ist es gegenständlich oder abstrakt? Es ist ein Dazwischen, ein Land, das Lust auf eine Reise macht. In der Galerie des Meißner Kunstvereins dürfen Besucher derzeit ihre Augen auf den Bildern des Erik Buchholz spazieren führen.

Der Thüringer Künstler stellt Werke aus, die Malerei und Zeichnung, Elemente des Abstrakten und des Gegenständlichen vereinen. Erik Buchholz stammt aus Gera, hat in Stuttgart und Weimar Kunst studiert. Kunstkenner mögen in seinem Bildern Verbindungen zu den Werken seines Thüringer Landsmannes Gerhard Altenbourg erkennen. Erik Buchholz sagt, dass seine Arbeiten auf Papier Schicht um Schicht entstehen: „Das ist ein assoziativer Prozess.“ Ein Wort führt zu einem Motiv. Das Motiv fordert Ergänzungen, bis es komplett ist.

Egal, ob Aquarell, Ölfarbe oder Kohle: „Auf alle Fälle spielt dabei die Linie eine wichtige Rolle.“ Die Betrachter sind eingeladen, der von Buchholz in Motiv und Titel vorgegebenen Spur zu folgen oder sich ganz den beim Betrachten ausgelösten Assoziationen hinzugeben. Die Schau mit Werken von Erik Buchholz ist bis zum 10. November in der Galerie des Meißner Kunstvereins in der Burgstraße 2 zu sehen.