In der Karrasburg auf Erinnerungsreise ins Spielzeugland

Mehr Holz, weniger Glitzer: Die Coswiger Karrasburg zeigt historisches Spielzeug Foto: Zimmermann

Coswigs Museum macht mit seiner aktuellen Sonderausstellung Kinder und Erwachsene glücklich. Altes Spielzeug begeistert beide Publikumsgruppen.

„Altes Spielzeug – neu entdeckt“: Treffender könnte der Ausstellungstitel nicht sein. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Strahlende Kinderaugen, leuchtender Weihnachtsbaum, Weihnachtsstollen und vor allem Geschenke: Spielzeug ist bei Kindern stets heiß begehrt, doch wohl am heißesten zum Jahresende.

Also hat das Coswiger Museum Karrasburg dem Spielzeug seine neue Sonderausstellung gewidmet. Natürlich dem historischen: Auch Vati, Mutti, Oma und Opa wollen sich als Besucher an ihre eigene Kindheit erinnern. Die Kinder von heute dürfen staunen und können etwas erfahren.

Zum Beispiel von Zeiten, als das Geld in den Familien eher Mangelware war. Als man Groschen und Mark dreimal umdrehte, ehe man sie ausgab. Geschenke brachte der Weihnachtmann auch damals schon. Nur hatte der Gabensack meist ein etwas bescheideneres Volumen. Auch davon will die neue Ausstellung in der Karrasburg erzählen.

Auf Entdeckungsreise durchs Spielzeugland früherer Jahre gehen die Erwachsenen mit den Kindern gemeinsam. Sie erinnern sich an Zeiten, wo nicht das Spielen, sondern eben das „Sattwerden“ das wichtigste Ziel war. Teddys, Puppen und Puppenstuben erzählen von Alltag, Festkultur und sich wandelndem Zeitgeschmack. Bis zum 4. März – also weit ins neue Jahr hinein – ist die neue Ausstellung in der Karrasburg geöffnet.